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Der Río Caura gilt als eines der touristisch unerschlossensten Gebiete Venezuelas. Am Ende der Sandstraße nach Las Trincheras befindet sich unsere Caura Lodge inmitten des tropischen
Regenwaldes direkt am Río Caura. Von hier aus startet die Tour zum Salto Para, einem spektakulären Wasserfall. Begleitet von den Yekuana - Maquiritare Indianern lernen wir die Besonderheiten des Regenwaldes und der Indianer kennen.
In der Caura Lodge stehen dem Besucher neben Hängematten auch Doppelzimmer mit eigenem Bad zur Verfügung. Auf der dreitägigen Tour zu den Wasserfällen wird in Hängematten mit Moskitonetzen übernachtet.
Landschaftlich einzigartig aufgrund seiner Unberührtheit ist diese Tour besonders
für diejenigen geeignet, die das Andere Venezuela kennenlernen möchten.
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Küche und Restaurant
Caura Lodge
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Rundbauten für Hängematten
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REISEVERLAUF:
1. Tag Fahrt nach Las Trincheras in die Caura Lodge
Wir treffen uns um 09:30 Uhr morgens im Hotel Valentina, wo wir unseren großen Jeep beladen. Unsere Fahrt beginnt in Richtung Caicara del
Orinoco, immer parallel zum Orinoco. Die Landschaft ähnelt einer hügeligen Savanne, durchzogen von kleinen Flüssen, an deren Ufern die malerische Morichepalme wächst. Die Früchte der Morichepalme sind
essbar und aus ihrer Faser fertigen die Indianer ihr Kunsthandwerk sowie Hängematten und Körbe.
Die Blätter der Morichepalme werden auch gerne zum Dachdecken verwendet.
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Blick von der Caura Lodge auf den Rio Caura |
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Nach 1,5 Stunden Fahrt erreichen wir den Río Aro und machen an der letzten Tankstelle vor unserem Ziel eine Rast. Die Fahrt wird durch Savannenlandschaft fortgesetzt. Riesige, schwarze Granitfelsen, Ausläufer des ehemaligen Guayana-Schild, zeigen sich. Ein beeindruckendes Panorama bietet die grasgrün schimmernde Savanne mit ihren vereinzelt stehenden Morichepalmen, die sich in der Landschaft der überwältigenden, schwarzen Felsbrocken verlieren.
Wir biegen schließlich von der Hauptstraße in eine schmale, rote Erdstraße Richtung
Süden ab, die uns durch dichten Urwald nach Las Trincheras führt. In unserem Urwaldcamp in Las Trincheras werden wir schon von unseren Gastgebern erwartet. Gemeinsam laden wir den Jeep ab und richten unser Gepäck im Kolonialhaus ein. In einem palmengedeckten, indianischen Rundbau "churuata" mit Blick auf den Flußlauf des Río Caura, hängen wir unsere Hängematten für die Nacht auf. Am Nachmittag starten wir zu unserem ersten Ausflug im Einbaum (curiara).Unser Ziel ist die "Peña Negra".
Mit Glück sehen wir auf der Fahrt dorthin Flußdelfine.
Von der Peña Negra, ein riesiger Granitfels, der wie eine Insel mitten im Río Caura liegt, haben wir ein überwältigendes Panorama über den
Flusslauf, der sich in der Trockenzeit in einem Labyrinth von Granitfelsen verliert, und über das satte Grün des Urwaldes. |
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Zum Sonnenuntergang fahren wir ins Camp zurück.
Abends wird eine große Parrilla (Fleisch vom Grill) auf dem offenen Feuer zubereitet. Auf der
Terrasse, auf der alle Mahlzeiten eingenommen werden, genießen wir die Abendstimmung und lauschen den Urwaldgeräuschen.
(-/M/A)
2. Tag Einbaumfahrt 130 km flussaufwärts. Fahrtdauer etwa 5-6 Std. bis zu dem Sandstrand "El
Playón" am Fuße der Stromschnellen.
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Nach einem gemütlichen Frühstück verstauen wir Ausrüstung und Gepäck in wasserdichte Tonnen und beladen unsere Curiara (Einbaum). Unser Bootsfahrer aus Las Trincheras, der den
Fluss mit seinen gefährlichen Felsen unter der Wasseroberfläche und die besten Durchfahrten der Stromschnellen ganz genau kennt, begleitet uns. Schon nach einer 1/2 Stunde erreichen wir die erste Stromschnelle, die unser Bootsfahrer sicher passiert. Außer ein paar Wasserspritzern kann uns nichts passieren, da alles wasserdicht verpackt ist. An den Ufern des dichtbewachsenen Urwaldes tauchen in der Trockenzeit verlockend weiße Sandstrände auf, ideal zum Rasten und Baden. Hin und wieder begegnet uns eine Curiara mit Indianern, die am Oberlauf des Caura leben. Man grüßt sich freundlich (bitte nicht fotografieren!) und weiter geht die Fahrt auf dem sich schlängelnden
Fluss. Es ist eine angenehm geruhsame Fahrt, wenn uns nicht gerade einer der fast alltäglichen Tropenschauer erwischt, denn dann kann es durch den Fahrtwind unangenehm kalt werden. Im Hintergrund kommen schon die ersten Berge zum Vorschein. Ein Zeichen, daß wir bald am Ziel sind. Nach 5 bis 6 Stunden Fahrt erblicken wir den weißleuchtenden
Playón-Strand und hören das Rauschen der Stromschnellen.
Wir laden unsere wasserdichten Tonnen aus und errichten unser Lager in indianischen Hütten.
(F/M/A)
3. Tag Wanderung zu den Pará - Wasserfällen (2 - 2½ Std. / 7 km/
250 m Höhenunterschied)
Frühmorgens ist die Landschaft noch in dichten Nebel verhüllt, der sich wie durch einen Zauber langsam lichtet. Während wir schon unseren Kaffee schlürfen, können wir zuschauen, wie die ersten Sonnenstrahlen diese noch schlafende Landschaft wecken.
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| Im Einbaum auf dem Rio
Caura |
Wanderung durch den Urwald |
Para
Wasserfälle (Salto Pará) |
| Nach dem Frühstück wandern wir durch dichten, feuchten Regenwald, immer parallel zum
Fluss, ohne diesen sehen zu können, da er 200 - 300 m entfernt in einer Schlucht fließt. Nach einer Phase des Einlaufens geht es steil bergauf, was sehr schweißtreibend ist, doch die Anstrengung wird immer wieder durch die Vielzahl der Urwaldeindrücke belohnt. Schon nach zwei Stunden Wanderung hören wir in der Ferne dumpf das Donnern der
Pará - Wasserfälle. Nicht weit von uns befindet sich die ehemalige Forschungsstation der Elektrizitätsgesellschaft
CADAFE, oberhalb der Wasserfälle, in der jetzt einige Indianer leben, die das Camp verwalten. Wir verweilen in diesem Camp, um das faszinierende Naturschauspiel der Wasserfälle, die sich vor uns ausbreiten, zu bewundern. In einer angestauten Lagune oberhalb der Wasserfälle können wir ein erfrischendes Bad nehmen. Bevor wir zurückwandern, haben wir die Möglichkeit, Artesanía (Kunsthandwerk) bei den Indianern zu kaufen. Wenn wir Lust haben, können wir abends ein Lagerfeuer am Strand
errichten. (F/M/A) |
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4. Tag Rückfahrt auf dem Río Caura in die Caura Lodge (4 - 5 Std.)
Nach einem gemütlichen Frühstück und Beladen der Boote begeben wir uns wieder auf die Rückfahrt. Gegen Mittag kommen wir in Las Trincheras in unserer Caura Lodge an und haben noch den ganzen Nachmittag zur freien Verfügung. Wenn es Fisch im Dorf gibt, grillen wir abends frischen Fisch aus dem Caura.
(F/M/A)
5. Tag Fahrt nach Ciudad Bolívar
Wir fahren wieder in unseren Jeeps zurück auf die asphaltierte Straße Richtung Ciudad
Bolívar. Unterwegs halten wir bei unserem Freund, dem Jugo Caura, um seine köstlichen, selbstgemachten Fruchtsäfte zu probieren. In der Ferne sehen wir nun schon die Pfeiler der Angostura-Brücke und die Stadt Ciudad Bolívar hat uns wieder.
(F/-/-)
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Leistungen:
-Transfer Ciudad Bolívar - Las Trincheras - Ciudad Bolívar
- Übernachtung in Hängematten
- alle ausgeschriebenen Ausflüge
- Verpflegung wie angegeben 4 Frühstück (F), 4
Mittagessen (M),
4 Abendessen (A)
- Hängematten und Moskitonetze werden gestellt
- Schlangenschützer
- Schwimmwesten
- wasserdichte Tönnchen
- Kajaks
- deutsch- oder englischsprachige Reiseleitung |
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Exklusive:
· Alkoholische und Erfrischungsgetränke
Hinweis: In der Caura Lodge in Las Trincheras gibt es auch die Möglichkeit auf Anfrage gegen einen Aufpreis in Doppelzimmern mit eigenem Bad zu übernachten
Ausrüstungsliste:
leichter Jogginganzug zum Schlafen, da es nachts abkühlt, ein Paar feste Wanderschuhe, zweites Paar leichte Ersatzschuhe, Regenschutz, Sonnenbrille/Kopfbedeckung, Leinentuch oder dünnen Schlafsack, kleinen Tagesrucksack, Taschenlampe, Taschenmesser, Trinkflasche, wenn nicht vorhanden, wird sie gestellt, Sonnenschutzmittel, Sonnenblocker, Faktor 20 für Nase und Lippen, Mückenschutz
(z. B. Autan), abbaubare Seife und Shampoo, Malariaprophylaxe
Termine:
Beginn der Tour jeden Samstag ab Ciudad Bolívar
Teilnehmer: Min. 2
Preis: Bitte wenden Sie sich an uns.
Programmänderungen bleiben vorbehalten.
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