Tour Cerro Autana
 Autana

Im Jahr 1978 ist der 1300 m hohe Tafelberg Cerro Autana zum Naturdenkmal erklärt worden. Eine 395 m lange und 40 m hohe Höhlengalerie in seinem Inneren besteht aus purem Quarzgestein. Auf dieser dreitägigen Bootstour auf den Flüssen Río Orinoco, Río Sipapo und Río Autana besuchen wir eine Indianergemeinde.
Vor Ort haben wir nach einer ca. zweistündigen Wanderung auf den Cerro Guahari eine wunderschöne Sicht auf den Tepui Autana und den Cara del Indio, welcher der Heilige Berg der Piorana ist.
In der Orinoquia Lodge steht Ihnen eine gemütliche Churuata mit eigenem Bad zur Verfügung. Auf der Cerro Autana Tour wird in Hängematten mit Moskitonetzen übernachtet.
Landschaftlich einzigartig aufgrund seiner Unberührtheit ist diese Tour besonders für diejenigen geeignet, die den Urwald Venezuelas kennenlernen möchten.

Am Rio Sipapo  
 Auf dem Rio Sipapo

Reiseverlauf:

1. Tag Transfer zur Orinoquia Lodge. Besuch einer Naturwasserrutsche
Wir holen Sie am Flughafen ab und fahren zu unserem Camp Orinoquia direkt am Orinoko gelegen.

Nach dem Mittagessen fahren wir zur Naturwasserrutsche "Tobogan de la Selva", wo wir eine kleine Wanderung und ein erfrischendes Bad nehmen können. (-/M/A)

2. Tag Fahrt mit dem Jeep nach Samariapo. Weiterfahrt mit dem Boot zur Laguna de Mapuei. 
Nach dem Frühstück fahren wir ca. 1 Std. mit dem Jeep vom Camp Orinoquia nach Puerto Samariapo. Dort liegen bereits unsere Bongos, die mit einem Palmendach bedeckten Holzboote, wie sie für diese Region typisch sind. Die Boote werden mit Ausrüstung und Verpflegung für die nächsten 3 Tage beladen. Schließlich startet unsere Reise. Wir fahren den Orinoko hinauf, ca. 40 min. bis wir die Insel "Isla de Ratón" erreichen. Hier werden unsere Papiere überprüft und nach kurzer Zeit geht es weiter. Wir verlassen den Rio Orinoco und fahren in den Rio Sipapo. An dieser Stelle kann man den Wechsel vom Braunwasser des Orinokos zum Schwarzwasser des Rio Sipapo beobachten. Auf dem Rio Sipapo bleiben wir ca. 2 Stunden. Wir befinden uns im Gebiet der Piaroa Indianer und passieren immer wieder kleine Indianergemeinschaften. Mit etwas Glück können wir interessante Tiere, wie den Kaiman del Orinoko beobachten. Zwischendurch bleibt immer wieder Zeit für ein erfrischendes Bad im herrlichen Wasser des Sipapos. Um die Mittagszeit machen wir eine Lunchpause, wofür wir uns ein schönes Plätzchen suchen.

Wir gelangen an die Mündung des Rio Autana, dem dritten Fluss, den wie auf unserer Reise passieren. Hier sehen wir den Cerro Pelota, einen heiligen Berg der Piaroa Indianer, die dort ihre Toten bestatten.

Nach ca. 5 Stunden Fahrzeit erreichen wir die Laguna de Mapuei. Hier werden wir übernachten. Vor dem Abendessen bleibt noch Zeit, uns die Lebensweise und Anbaumethoden der Indianer anzuschauen. Möglicherweise sehen wir auch die Vogelspinne, die in dieser Region häufig vorkommt.

Nach dem Abendessen lassen wir den Abend an einem gemütlichen Lagerfeuer ausklingen. Für besonders Aktive gibt es die Möglichkeit, in der Nacht fischen zu gehen. (F/M/A)

3. Tag Fahrt zu einer Indianergemeinde. Wanderung auf den Cerro Guahari mit wunderschöner Aussicht auf den Cerro Autana. 

Nach dem Frühstück geht es auf eine kurze Fahrt zum Raudal de Seguera, wo wir von den Indianern erwartet werden. Mit kleineren Ruderbooten fahren wir zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Wir laufen ca. 2 Stunden durch den Regenwald den Cerro Guahari hinauf. Unterwegs haben wir die Möglichkeiten Tiere und Pflanzen zu erkunden.

Zur Spitze hin ändert sich die Vegetation und der Weg wird steiler. Schließlich eröffnet sich uns eine einmalige Aussicht sowohl auf den Tepui Autana als auch auf den Cara del Indio (Indianergesicht). Unter uns liegen winzig klein der Rio Autana und der Regenwald.

Autana und 
Cara de Indio

Nachdem wir die Aussicht genossen haben, geht es zurück ins Camp. 

Hier besteht die Möglichkeit zum Ausruhen, Baden oder Fischen. Wir übernachten wieder in Hängematten, die in einer Churuata aufgehängt werden. Auch hier beenden wir den Abend mit einem Essen am Lagerfeuer. (F/M/A)

4.Tag Rückfahrt nach Samariapo. Besuch einer Indianergemeinde. Fahrt zur Orinoquia Lodge
Wir kehren in unserem Bongo zurück nach Puerto Samariapo. Unterwegs haben wir die Möglichkeit in einem der zahlreichen Indianerdörfern anzuhalten und einen Schamanen zu besuchen. Dort können wir Yopo, eine pflanzliche Droge der Indianer probieren oder gemeinsam mit dem Schamanen Tabak rauchen. Wie bei der Hinfahrt besteht jederzeit die Möglichkeit zu baden. Ebenso wird eine Lunchpause eingelegt.

Orinoquia Lodge
Am Nachmittag erreichen wir Puerto Samariapo, wo wir schon erwartet werden. Schließlich fahren wir zurück zum Camp. (F/M/A)

Hängematten 
im Camp 

5. Tag Transfer zum Flughafen. (F/-/-)
Nach dem Frühstück Fahrt zum Flughafen.
Leistungen
- Übernachtungen wie angegeben
- alle angegebenen Transfers
- Bootsfahrt
- Equipment
- alle ausgeschriebenen Ausflüge
- Verpflegung wie angegeben (4 Frühstück (F) 4 Mittagessen (M)
   4 Abendessen (A))
- deutsche Reiseleitung

Ausrüstungsliste:
ein Paar feste Schuhe, zweites Paar leichte Ersatzschuhe, leichte Baumwollsachen, T-Shirts, Regenschutz, Sonnenbrille/Kopfbedeckung, kleinen Tagesrucksack, Taschenlampe, Sonnenschutzmittel, Mückenschutz (z. B. Autan).

Termine: auf Anfrage - ganzjährig

Teilnehmer: 4 (falls weniger, bitte anfragen)

Preis: Bitte wenden Sie sich an uns.

Programmänderungen bleiben vorbehalten.

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